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Ready to Ride Pakete - Rennrad

Mit der Einführung des  Ready to Ride Angebots, haben wir von Anfang an unser Verständnis des Laufrades als Gesamtsystem unterstrichen. Duch den permanenten Erfahrungsaustausch mit Kunden und Rennfahrern, durch neue Reifenmodelle und schließlich durch extensives Testen, haben wir unser Readyto Ride Setup immer wieder hinterfragt und nun an unterschiedlichste Anforderungen angepasst.

Wir bieten unsere Rennrad Laufräder CAMERIG44, CAMERIG44 Disc und RANDA35 mit sechs Ready to Ride (RANDA35 mit fünf) Paketen an, die für jeden Fahrertypen das perfekte Setup ermöglichen.

Der Kern der von uns spezifizierten ReadytoRide Pakete liegt in der Balance aus Aerodynamik, Seitenwindanfälligkeit und Komfort, deren Wichtigkeit jeder Fahrer individuell einschätzt. Um ein perfektes Ergebnis hinsichtlich der Aerodynamik und des Seitenwindanfälligkeit zu erreichen, sollte die Reifenbreite so exakt wie möglich der Felgenbreite entsprechen, so dass keine Verwirbelungen zwischen Reifen und Felge entstehen, die letztlich seitlichen Druck auf Gesamtsystem ausüben (siehe Grafik). Um die ideale Kombination zu bestimmen, darf jedoch nicht allein die vom Hersteller angegebene Reifenbreite herangezogen werden, sondern die tatsächlich auf der Felge gemessene Breite. 

Der weit verbreitete Continental GP 4000s 23mm baut auf unseren 25,1mm breiten CAMERIG 44 und RANDA 35 Felgen ungefähr 25mm breit und damit aus aerodynamischer Sicht ideal. Im Gegensatz zum 25mm Reifen, der auf unserer Felge fast 28,1mm breit sitzt, bietet der 23mm Reifen etwas weniger Komfort und ein leicht höheren Rollwiderstand.

Wähle aus der Tabelle das für dich perfekte Setup und zögere nicht uns zu fragen, wenn du unsicher bist. Natürlich sind wir auch weiterhin flexibel und ermöglichen unterschiedliche Reifen an Vorder- oder Hinterrad, andere Fabrikate oder eine Lieferung ohne Reifen (auf Anfrage).

Detaillierte Erklärung des Seitenwind-Effekts gewölbter Reifen:

Seitenwind kommt nie allein von der Seite. Die Windgeschwindigkeit in Fahrtrichtung (Fahrtwind) ist immer größer als die Seitenwindgeschwindigkeit, so dass die resultierende Richtung immer kleiner als 45 Grad ist. Dies wird als Yaw-Angle bzw. Gierwinkelbezeichnet und typischerweise im Windkanal gemessen.

Ein gewölbter Reifen erzeugt einen Bereich (zwischen Reifen und Felge) mit höherem Druck, da die Umgebungsluft in Bewegung ist und somit einen niedrigeren Druck ausübt. Dieser Druckunterschied erzeugt Turbulenzen. Turbulenzen trennen den Luftstrom und erhöhen den Luftwiderstand. In der Praxis variiert der Yaw-Angle bzw. Gierwinkelständig, da ein Radfahrer nie in einer perfekten Geraden fährt und der Wind nie präzise aus der gleichen Richtung kommt. Dies verstärkt letztlich das lokale Verhalten dieser Druckdifferenz und den Einfluss der Turbulenzen. Daher verursacht ein wulstiger Reifen weniger Stabilität bei Seitenwind.